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Grundlagen und Infos zum Kanuslalom
Kanuslalom ist eine der beiden Olympischen Kanusportarten und ist eine Kombination von Kraft und Geschicklichkeit. Der Sportler muss die Wettkampfstrecke mit 18 bis 21 Toren so schnell wie möglich durchfahren. Je nach Schwierigkeitsgrad des Flusses (leichtes oder schweres Wildwasser) und der Aushängung der Tore ist es nicht immer einfach, alle Tore fehlerfrei zu befahren. Mindestens sechs der Tore müssen als Aufwärtstore gegen die Flussrichtung befahren werden, alle anderen sind Abwärtstore und werden mit der Flussrichtung befahren. Für Torstabberührungen oder falsche Befahrung werden Strafsekunden zur Fahrtzeit addiert. Die Wettkampfstecken sind meistens zwischen 300 und 400 m lang, so dass der Zuschauer und die begleitenden Betreuer das sportliche Geschehen hautnah miterleben können. Spannung ist garantiert, da nur der bessere von den beiden Wertungsläufen gewertet wird. Grundsätzlich unterscheidet man im Kanuslalom zwischen dem Kajak und dem Canadier. Der Kajak (K1) wird sitzend mit einem Doppelpaddel fortbewegt und sowohl von männlichen als auch von weiblichen Sportlern gefahren. Der Canadier wird kniend mit einem Stechpaddel gefahren. Den Canadier gibt es als Canadier-Einer (C1) und Canadier-Zweier (C2). Alle Boote werden ohne Steuerungseinrichtung gefahren. Richtungsänderungen werden ausschließlich mit dem Paddel vorgenommen.
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